In memory of
Prof. Stanley Shaldon

ERA-EDTA Council
Raymond Vanholder (ERA-EDTA President

 

Vortrag

zum Tode von Prof. Dr. med. S. Shaldon
von Dr. med. Klaus Konner Facharzt für Innere Medizin, Bergisch-Gladbach und ehemaliger Leiter des Shuntzentrums der Uniklinik Köln

 

Paper

PERSONAL HISTORY OF VASCULAR ACCESS
Stanley Shaldon MA. MD. FRCP. / Monaco

 

Nachruf

Obituary zum Tode von Prof. Stanley Shaldon

Stephan Pincock

 

Kidney Resource page

40 years of hemodialysis

Stanley Shaldon

 

Präsentation

Personal History of Vascular Access of Hemodialysis

from Stanley Shaldon

 

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First patient to perform self dialysis

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Patient Training for Home Haemodialysis in London UK 1968 before returning to Teheran, Iran

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Technique of self hemodialysis

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Kidney Dialysis 1.2 __________________________

Prof. Dr. Stanley Shaldon

Für viele Dialysepatienten die Rettung:
der Shaldon Vorhof Verweilkatheter

Der Shaldon Katheter (Verweilkatheter) wird entweder am Hals oder in der Leistengegend eingebracht.
Er wird direkt durch die Haut am Hals in die Vena jugularis oder die vena subclavia gelegt und bis in den rechten Herzvorhof vorgeschoben. Er liegt dann dort dauerhaft für die Zeit der Dialysebehandlung (ca. 14 Tage bis 3 Wochen). Seltener wird man in der Leistengegend die vena femoralis nutzen, weil da die Infektionsgefahr größer und das Aufstehen und das Laufen fast unmöglich macht (Perforationsgefahr).

Einen Shaldon Katheter wird bei Dialysepatienten als Übergangslösung genutzt. Immer dann, wenn der A/V Shunt noch nicht gelegt wurde oder ausgebildet ist. Aber auch bei einem akuten Shuntverschluß ist es manchmal nötig, einen Shaldon Katheter zu legen, da man temporär keinen Dialyseanschluss hat.

Den letzten Shaldon Katheter wurde bei mir 1987 in der Chirurgie Heidelberg von Prof. Möhring gelegt. Da mein thrombosierter Dialyseshunt nicht mehr gerettet werden konnte und eine Neuanlage geplant war, ist der Shaldon die einzigste Möglichkeit an das "fließende Blut" zu gelangen. In diesem Zustand - als mein A/V Shunt nicht mehr reparabel war - und ich eine Dialyse unbedingt benötigte, legte man mir am Hals einen Shaldon Katheter. Diese Prozedur wurde in Lokalanäthesie und absolut keimfrei durchgeführt.

Copyright by Thomas Lehn - letzte Änderung: 25.05.2015

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